4.09.2009

Naxos

NaxosVer­gle­icht man Naxos mit den anderen Inseln der Kyk­laden, wirkt diese schöne Insel riesig und weniger überlaufen als z.B. Paros. Es gibt hier eine Vielzahl von Land­schafts­bildern: frucht­bare Uferebe­nen, fast weiße Sand­strände, Dünen­land­schaften wie an der Nord­see, alpenähn­liche Bergmas­sive und eine inter­es­sante Haupt­stadt mit einer sehr schö­nen Alt­stadt (Plaka).

P7293099Man schlen­dert hier durch ver­winkelte Gassen, an hüb­sch verzierten Trep­pen und ural­ten Häuser­fas­saden vor­bei zum Kloster hin­auf, einer venizian­is­chen Burg, die manch­mal von kleinen Kätzchen bewohnt wird. Drum herum bemerkt man die kubis­chen weißen Häuser, mit bun­ten Fen­ster­lä­den, Balko­nen und Blumentöpfen.

Naxos Promenade

Naxos Tor

Wenn man dann von der Antike genug gese­hen hat, spaziert man die “Par­alia” (Hafen­prom­e­nade) ent­lang. Hier findet man die üblichen schicken Cafés und Music-Bars, Tav­er­nen und Sou­ve­nier­shops und im Hafen viele Yachten und Segel­boote aller Preisklassen. Oder man wan­dert hinüber zum Tem­pel­tor “Por­tara” vor Naxos Stadt. Dazu geht man über einen Damm vom Hafen aus auf eine kleine Felsin­sel. Unter dem Tor aus mächti­gen Mono­lithen, das übrigens ca. 7 Meter hoch und 5 Meter breit ist, kommt man sich wirk­lich winzig vor. Von hier aus hat man einen fantsatis­chen Blick auf die Hora und die ein­laufenden Schiffe. Man bekommt eine Vorstel­lung von der Größe des Tem­pels der hier entste­hen sollte, der aber let­ztlich nie erbaut wurde.

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stelidaUnser Zuhause für 2 Wochen Urlaub hieß “To Oneiro”. Das Ferien­haus lag gut 200m ent­fernt von dem lan­gen und rel­a­tiv bre­iten Sand­strand Agios Proko­pios. Dieser geht süd­wärts naht­los über in die Strände von Agios Anna und Mara­gas bis zum kilo­me­ter­lan­gen Strand von Pláka.

VerandaDas Ferien­haus gehört einer hol­ländis­chen Fam­i­lie, die ihr Ferien­dom­izil immer mal wieder an Gäste ver­mi­etet. Das Ferien­haus hat 70 m² Wohn­fläche, einen Park­platz, eine Ter­rasse mit Garten und eine beschat­tete Veranda mit Blick auf die Ägaïs und die Insel Paros. Die Kon­tak­tauf­nahme und die Abwick­lung bezüglich der Schlüs­selüber­gabe mit den Besitzern war aus­ge­prochen fre­undlich und per­fekt organ­isiert. Für den Aufen­thalt wur­den Infos und Tipps zur Anreise vor­bere­itet und zugeschickt. Und auch vor Ort ist alles da was man braucht. Wer aber in der Däm­merung anreist, der muss ein wenig darauf achten, den richti­gen Ein­gang zu finden :-)

to oneiroDas Häuschen ist urig “geschnit­ten”, wie man auf den Fotos erken­nen kann. Unten und oben jew­eils ein Schlafz­im­mer, wobei das obere über dem Wohn­bere­ich liegt und offen ist. Also für zwei Paare oder eine Fam­i­lie und 2 Kindern ist das prima. Die Küche bietet alles was man braucht und die Terasse ist wirk­lich groß. Nur sollte man Jahreszeit­en­ab­hängig die Fen­ster auf intakte Fliegen­git­ter hin prüfen, denn dann muss man schon mal mit Mücken rech­nen. Infos zu To Oneiro

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Am rechten Ende des Strand­ab­schnittes, oben auf dem Hügel, befindet sich eine Tav­erne mit Panoram­ablick. Hier gibt es neben einem tollen Aus­blick auch gutes Essen. Je nach Jahreszeit ist frühzeit­iges Erscheinen ange­bracht, denn die Tav­erne ist sehr gut besucht.

Nach einer gewis­sen Zeit der Eingewöh­nung und Entspan­nung sowie aus­giebi­gen Strandspaziergän­gen, zieht es einen dann doch mal ins Innere der Insel. Eine Tour in die Hochebene und den Göt­ter­vater Zeus auf auf seinem Berg besuchen.

ZeusDer Berg Zeus, beste­hend aus kahlem Kalk­sand­stein und einer Höhe von 1001 m ist er der höch­ste Berg der Kyk­laden. Am besten startet man sehr früh am Mor­gen, damit man auch oben auf dem Berg bei gemütlich warmer Tem­per­atur fürhstücken kann und vor allem vor der Mit­tagshitze wieder unten im Tal ankommt.
Festes Schuh­w­erk (Wan­der­shuhe / Track­ingschuhe) ist absolute Voraus­set­zung für die Tour.
Der Auf­stieg ist bei nor­malem Tempo (also keine Stopps bei jeder Pflanze) in ca. 1 –1,5 Stun­den zu schaf­fen. Zeitweise erin­nert die Berg­land­schaft an Kreta, auch wenn das Gebirge dort viel mächtiger ist. Der Blick auf die umliege­nen Inseln und die Stadt Naxos ist fantastisch.

HochebeneDie Hochebene “Tragea”. Wer lust auf aus­giebige Wan­der­touren hat, sollte sich auf den Weg in die Tragea-Hochebene machen. Wir gin­gen den Weg von “Damalas” über Tsikkalario nach Filoti.
Unser Aus­gangspunkt war der Ort Damalas, ein Kyk­laden­dorf wie im Bilder­buch. Neben einer kleinen Kirche kon­nten wir den Hohlweg und somit den Start der Wan­derung ent­decken. Es ging von dort ein wenig aufwärts, durch eine strup­pige nach Kräutern duf­tende Berg­land­schaft. Unter­wegs trifft man immer wieder auf frei laufende Bergziegen. Der Weg führte weiter durch Oliven­haine, vor­bei an Euka­lypthus­bäu­men, kleinen byzan­thinis­chen Kirchen, und uri­gen Treppenaufgängen.

Kirche TsikalarouAm Fuß des Hügels zur Burg Tsikalar­iou Cas­tle haben wir noch eine kleine Kirche ent­deckt, die in der Zeit vor Christi gebaut sein soll. Nach kurzem Aufen­thalt ging es dann weiter nach Filoti.
Wer in dieser Gegend unter­wegs ist, muss ein­fach nach Filoti um durch den Ort zu wan­dern oder aber um eine Rast einzule­gen. Let­zteres sei hier­mit aus­drück­lich emp­fohlen. Ein kleiner Bum­mel durch die Gassen dieses schö­nen Ortes ist obligatorisch.

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